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Grundsätzlich lassen sich folgende Formen der Unternehmensfinanzierung unterscheiden:

  • Innenfinanzierung: Das Unternehmen erwirtschaftet seine notwendige Liquidität selbst. Dies könnte zum Beispiel so geschehen, dass die eigentlichen Startup-Tätigkeiten durch eine Beratertätigkeit "quersubventioniert" werden.
  • Aussenfinanzierung: Dem Unternehmen wird Liquidität von aussen zugeführt, entweder durch Eigenkapital (Anteile an der Gesellschaft, Aktien) oder durch Fremdkapital (Kredite). Eine Sonderform davon ist die Bürgschaft, bei der ein Kredit (z.B. von einer Bank) durch eine Bürgschaftsgenossenschaft besichert wird.
  • Sonderformen: Leasing (eine Form von Miete), Factoring (Forderungen, d.h. Rechnungen der Gesellschaft an ihre Kunden, werden an eine Factoringfirma verkauft, welche, abhängig von verschiedenen Faktoren, bis zu 90% des in Rechnung gestellten Betrags sofort ausbezahlt und dafür sich selbst um das Inkasso kümmert), Mezzanine (Mischformen aus Fremd- und Eigenkapital, z.B. Wandeldarlehen (Wandler, Convertible Bonds, Convertibles), bei denen zunächst ein Kredit vergeben wird, der später in Eigenkapital gewandelt werden kann.

Ausserdem für Jungunternehmen relevant sind Finanzierungen ohne Rückzahlungspflicht, wie z.B. Stiftungsgelder, staatliche Fördermittel, Forschungsbeiträge (zum Beispiel vom KTI oder von der EU), Preise aus Wettbewerben usw.