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Jeder Anwalt, welcher bei der Ausarbeitung eines Businessplans beteiligt ist, empfiehlt unbedingt, dass vor dem Aushändigen des Businessplans an einen potentiellen Investor eine Vertraulichkeitserklärung, ein sogenanntes NDA (non-disclosure agreement) unterzeichnet werden müsse.

So empfehlenswert dies grundsätzlich ist, so wenig ist es umsetzbar bei professionellen Investoren oder Vermittlern: Diese sehen Dutzende, manchmal Hunderte von Businessplänen jedes Jahr und es ist für sie natürlich vollständig ausgeschlossen, jedes Mal eine Vertraulichkeitserklärung zu unterzeichnen. Hier müssen Sie sich auf die Professionalität des Gegenübers verlassen.

Bei privaten Personen, die Ihnen unbekannt sind, oder strategischen Investoren ist das NDA ein hilfreiches Instrument.

Allerdings ist es bei einer ersten Kontaktaufnahme selten notwendig, den kompletten Businessplan zu überreichen – in der Regel reicht eine kurze Zusammenfassung (der Teaser), damit sich das Gegenüber ein erstes Bild machen kann. Diese Zusammenfassung sollte natürlich keine Betriebsgeheimnisse enthalten und somit gibt es auch keinen Grund für eine Vertraulichkeitserklärung.

Ein Musterbeispiel einer "Vertraulichkeitserklärung" finden Sie im Download-Center. Diese ist als Brief ausgestaltet, da damit bessere Erfahrungen gemacht wurden.