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Zeit richtig managen

29.09.2009

Ruth Imholz

 info@btools.ch

Je rarer ein Gut ist, desto kostbarer wird es. Die Zeit gehört auch dazu. Ein Mangel an Zeit kann zu Ineffizienz, Ineffektivität oder gar zu Stress führen. Insbesondere für Jungunternehmer/-innen scheint der Tag nie genug Stunden zu haben, Die folgenden fünf Grundregeln helfen beim erfolgreichen Zeitmanagement:

1. Setzen Sie konkrete Ziele
Sich Ziele zu setzen, ist unabdingbar beim Zeitmanagement. Wie soll sonst die Leistung überprüft werden können? Die Ziele müssen konkret und handlungsorientiert formuliert sein. Also nicht: "Ich will Kunden gewinnen", sondern "Ich will bis in einem halben Jahr pro Monat 20 neue Kunden gewinnen". Setzen Sie sich realistische Ziele und zerlegen Sie Ihre Ziele schriftlich in Tages-, Wochen- und Monatsplänen, je nach Zielgrösse. Man kann auch nach dem SMART-Prinzip Ziele festlegen (Ziele sollten spezifisch, messbar, angemessen, realisierbar und terminiert sein).

2. Priorisieren Sie
Ohne Prioritäten besteht die Gefahr, sich zu verzetteln und es drohen Ressourcenverluste. Konzentrieren Sie sich immer nur auf eine Aufgabe und führen Sie diese nach Möglichkeit konsequent zu Ende, denn der Wechsel zwischen diversen Arbeitspaketen bedeutet Zeit- und allenfalls Konzentrationsverlust. Beurteilen Sie, was wirklich wichtig und was "nur" dringend ist und versuchen Sie, die wichtigen Aufgaben nicht wegen anderer, dringlich gewordener Aufgaben zu vernachlässigen. Es gibt diverse Hilfsmittel zum Priorisieren, wie beispielsweise das eben angesprochene Eisenhower-Prinzip (Wichtig/Dringlich) oder Einteilungen nach dem ABC-Schema.

3. Legen Sie den Arbeitsaufwand fest
Versuchen Sie, den Zeitaufwand realistisch einzuschätzen. Denn wer sich viel in kurzer Zeit aufbürdet, kann in Stresssituationen geraten, wer den Aufwand überschätzt, bremst womöglich das eigene Leistungspotenzial. Und erst die eigene Aufwandsschätzung macht eine Planung erst möglich. Trotz aller Planung heißt es aber, flexibel zu bleiben: Ein Tagesplan muss kein starres Schema sein, sondern sollte lediglich eine Richtung vorgeben.

4. Lernen Sie Ihre persönliche Leistungskurve kennen
Wenn Sie Ihre persönliche Leistungskurve berücksichtigen, sind Sie viel produktiver. Wann Sie am leistungsfähigsten sind ("Morgenmensch" oder "Abendmensch"), müssen Sie selbst durch Beobachtung herausfinden. In Tiefphasen lassen sich gut Routineaufgaben erledigen, während Sie in der Hochphase am besten ihre Hauptaufgaben erledigen.

5. Eliminieren Sie Zeitverluste
Egal ob automatische E-Mailanzeige, Natel, spontane Besucher, all das kann wertvolle Zeit kosten und Sie von Ihrer Tätigkeit ablenken. Listen Sie Ihre Störfaktoren auf und überlegen Sie, welche davon am meisten Zeit kosten und wie Sie eine Änderung bewirken können. Pausen gehören selbstverständlich dazu; diese sollte man aber bewusst geniessen.

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