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Auf was ist beim Eintritt in ein Start-up zu achten?
Heute hat mich ein ehemaliger Teilnehmender angerufen und gefragt, auf was er achten soll, wenn er bei einem Jungunternehmen die Geschäftsführung übernehmen soll. Folgende Hinweise erachte ich als besonders relevant:
Selbstmarketing ist ein Dauerbrenner bei Start-ups
Nicht alle Unternehmer/-innen beherrschen von Beginn an die Fähigkeit, sich optimal zu vermarkten; obschon dieser Aspekt für den Erfolg des Geschäftes überlebenswichtig ist. Wenn man den Start in die Selbständigkeit wagt, ist es weniger das Produkt oder die Dienstleistung, welche begeistert, sondern die Person dahinter muss überzeugend sein. Ziel des Selbstmarketings ist, die eigene Person als Markenpersönlichkeit zu etablieren. Idee ist, das was in der Produktwerbung die Marken erfolgreich macht, auch zur Profilierung der eigenen Person dienen kann. Inspiriert von unserem Kurstag „Professionelles Selbstmarketing", finden Sie folgend einige Tipps:
Der ideale Unternehmertyp ist selten – Kennen Sie Ihre unternehmerischen Kompetenzen?
Ein Unternehmen durchläuft verschiedene Phasen, welche die Kompetenzen des Unternehmenden unterschiedlich herausfordern: Grob lassen sich diese Phasen in Gründung/Aufbau, Entwicklung/Wachstum, Konsolidierung und Exit gliedern. Das geforderte Portfolio eines Unternehmers muss nicht nur passend sein, sondern ändert sich zwischen den einzelnen Phasen; keine einfache Aufgabe für eine einzige Person.
Familie und gute Freunde sind wichtig für Selbständige
Selbständige stehen vor allem zu Beginn unter einem enormen Druck. Als alleiniger wirtschaftlicher Verantwortungsträger stehen sie ständig unter Erfolgsdruck. Die Wichtigkeit des Rückhaltes durch die Familie und durch Freunde erlangt unter solchen Umständen einen neuen Stellenwert.
Fluch und Segen der Selbstüberschätzung der Jungunternehmenden
Am gestrigen Businessplankurstag wurde im letzten Referatsteil die Selbstüberschätzung angesprochen. Ein wichtiges Thema: Gemäss einer britischen Studie aus dem Jahre 2009 scheinen Unternehmensgründende häufig dazu zu neigen, ihre Fähigkeiten und Eignung zur Unternehmensgründung als überdurchschnittlich einzuschätzen. Brisant: Es scheint ein statistisch relevanter Zusammenhang zwischen der hohen Einschätzung der eigenen Fähigkeiten mit dem späteren unternehmerischen Erfolg zu bestehen: Je selbstbewusster die Jungunternehmenden sind, desto häufiger scheitern sie.

